Willkommen
beim Förderverein „Gemeinsam in Knieper West“ e.V.

Das Programm des 2000 gegründeten Vereins ist vielfältig: Gesprächsabende, Kinoveranstaltungen, einen Zeichenkurs aber auch Ausflüge sowie Kultur- und Bildungsreisen.

Erinnerungen - 40 Jahre Gemeindezentrum Knieper West

40 Jahre Evangelisches Gemeindezentrum Knieper West
Aus diesem Anlass hat der Förderverein „Gemeinsam in Knie­per West“ mit Gemeindegliedern gesprochen. Sie erinnern sich an bleibende Erfahrungen, die sie im Gemeindebereich Knie­per West und mit dem Gemeindezentrum gemacht haben:

Wie es begann

Anfang der 70er Jahre wuchs der Stadtteil Knieper West be­achtlich. Tausende, überwiegend junge Familien, lebten dort. Für den Busverkehr zu und von der Arbeit, für die Kinderbe­treuung, Kaufhallen und Arztpraxen wurde vor Ort gesorgt. Wo aber war eine Stätte, unseren christlichen Glauben aus­zuüben? Noch am Feierabend in die großen Kirchen im Her­zen Stralsunds zu fahren, war zu aufwendig. Der junge Pastor Winrich Jax zog unermüdlich von Block zu Block und Tür zu Tür, um mit uns und weiteren hier lebenden Christen in dieser Situation einen Weg zu suchen. Dem Bibelwort aus dem Mat­thäusevangelium vertrauend „wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen“ fassten wir den Mut – ja, der gehörte wirklich dazu – Gesprächskreise in den Wohnungen ins Leben zu rufen. So trafen wir uns in den engen Wohnungen zu Gesprächen über Bibeltexte und Christ­sein in der atheistischen Gesellschaft, auch zum Plaudern und Essen und zum Gebet für die wachsende Gemeinde. Ich denke dankbar an diese Stunden zurück, denn unser Mut wurde mit Kraft und Zuversicht gesegnet.
Friedrun Jaeger

Das Gemeindezentrum für Knieper West entsteht

Das Gemeindezentrum Knieper West war das erste Gemeinde­zentrum in einem Neubaugebiet in der sozialistischen DDR.
Ich sehe mich noch auf der Suche nach Grundstücken, ge­meinsam mit Pfarrer Jax. Trotz aller Bemühungen um einen zentralen Standort blieb nur eine Randlage am Stadtwald. Am Ende waren wir froh, dass sich viele Türen öffneten. Dazu gehörte auch die Finanzierung im Rahmen des ersten Sonder­bauprogramms der DDR durch die Evangelischen Kirchen der Bundesrepublik Deutschland.
Für die Grundsteinlegung hatte ich einen Vers aus Psalm 127 ausgewählt: „Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen.“ Herr Christian Beyer begleitete als Mitglied des Gemeindekirchenrates das Baugeschehen und betreute weitere Bauaufgaben sachkundig.
Vor 40 Jahren, am 16. Oktober 1977, wurde das Gemeindezen­trum Knieper West eingeweiht. Die hohe gestalterische Qua­lität, die durch namhafte Bauleute und Künstler (u. a. Kirmis, Müther, Henke, Gustavs, Grüger) geprägt wurde, fand 2008 ihre Wertschätzung als Denkmal durch den Denkmalschutz.
Angesichts der besonderen Geschichte des Hauses und der Bedeutung für die Gemeindearbeit in unterschiedlicher Weise ist der Umgang mit dem Erbe auch in Zukunft eine Verpflich­tung für die Nikolaigemeinde.
Klaus Freudenberg



Das Gemeindezentrum als Treffpunkt und Mitte des Gemein­delebens in Knieper West

Mittelpunkt im Gemeindealltag war für uns der sonntägliche Gottesdienst, der immer gut besucht war. Jeden Sonntag fand parallel zum Gottesdienst die Kinderkirche statt. Über drei Jahre hatten wir auch eine Betreuung für die Allerkleinsten. Zu Weihnachten war unser Gemeindezentrum immer so gut besucht, dass auch in den Nebenräumen Stühle aufgestellt werden mussten. Am Heiligabend gab es drei bis vier unter­schiedlich gestaltete Christvespern.
Wichtig war für unsere Kinder die Christenlehre, die für die ver­schiedenen Altersgruppen wöchentlich im Gemeindezentrum stattfand. In ihr wurde an biblischen und gesellschaftlichen Themen gearbeitet.
Das Gemeindeleben war geprägt vom Miteinander der ver­schiedenen Gemeinde- und Altersgruppen, aber auch mit Partnergemeinden, z. B. mit der Gemeinde im polnischen Kraków und der Gemeinde „Eirene“ aus Hamburg-Langenhorn. Die gegenseitigen Besuche waren Begegnungen, die von Herz­lichkeit und Verbundenheit geprägt waren. Viele gemeinsame Gottesdienste, Rüstzeiten, Ausflüge und gute Gespräche ha­ben uns Zusammenhalt gegeben.
Die Zeit im Gemeindezentrum Knieper West war für uns eine prägende Zeit. „Die Zeit hat etwas mit uns gemacht“, hat uns in unserem Denken und Handeln bestärkt, vorwärts gebracht und dabei auch verändert.
Renate Völsch

Das Gemeindezentrum im Wandel – alles hat seine Zeit

Neben dem Glauben und Gemeinschaft stiftenden Gemeinde­zentrum wurde am 1. Januar 1991 das Sozial-Diakonische Zen­trum Knieper West gegründet. Es versinnbildet die diakonische Dimension der christlichen Gemeinde – die helfende Tat. Der damalige Gemeindekirchenrat der Kirchengemeinde Knieper West gründete eine gemeinnützige GmbH und es entstanden die Arbeitszweige Sozialstation, Beratungsstelle, Evangelische Kindertagesstätte „Arche Noah“, Senioren-Begegnungsstätte und eine Wohnanlage für „Betreutes Wohnen“.
Diese Arbeitsfelder stellen eine verstärkte Präsenz der Kirchen­gemeinde im Wohngebiet Knieper West dar. Dazu gehört auch das jährliche Knieper Fest als größtes nichtkommerzielles Fest in Knieper West, das gegenwärtig vom Förderverein „Gemeinsam in Knieper West“ verantwortet wird. Genannt seien auch die „Weihnachts- und Osterbasare“, die Trödelmärkte, die Begeg­nungsstätte „Kiek in“ mit ihrem breit gefächerten Programm, die „Bastelstube“ und der beliebte „ Film in Knieper West“.
Das alles war nur mit einem Netz von vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu schaffen, die sich für diese Aufgabe gewinnen ließen. Sie prägten in den beiden letzten Jahr­zehnten das Miteinander im Sozial-Diakonischen Zentrum und in der Kirchengemeinde. Dafür sei ihnen und den hauptamtlichen Mitarbeitern aus Anlass dieses Jubiläums besonders gedankt.
Winrich Jax

aus Evangelisch in Stralsund

KnieperBilder
  Aktuelles und Termine
Seniorentanz
- Jeweils Freitags von 15 bis 17 Uhr findet der Seniorentanz im Gemeindezentrum Lindenstr. 151 statt. - Die nächsten Termine sind am 23. Februar, am 9. März und 23. März sowie am 13. April und am 27. April.
Am Montag, dem 26. Februar 2018 findet um 17 Uhr ein Gesprächsabend im Sozial-Diakonischen Zentrum zum Thema: "Unser Umgang mit der deutschen Sprache - Beispiele aus Medien, Alltag und Kirche" mit Monika Brandt statt.
Am Montag, dem 19. März 2018 findet um 17 Uhr im Sozial-Diakonischen Zentrum ein Otto-Reutter-Abend mit Heinz-Dieter Busch statt. "Mensch, komm bloß nich´ uff de Welt ..." Absolut persönlich gemeinte Spitzfindigkeiten und "fabelhafte" Satire - von ausgewählten Autoren aus 100 Jahren Kabarett Deutschland - und in deutscher, also "verständlicher" Sprache dargeboten von Heinz-Dieter Busch.
Am Mittwoch, dem 7. März 2018 zeigen wir in den Räumen des ASB in der M.-Gorki-Str. 26, anlässlich des 14. Kinogeburtstages den Film "La La Land" (USA 2016). Beginn: 18.30 Uhr!
Mia ist Schauspielerin und hofft, ihre große Hollywood-Karriere in Los Angeles zu starten. Dort träumt auch Jazzpianist Sebastian von einem Leben in Erfolg. Als sich die Wege der beiden kreuzen und sie sich in einander verlieben, beschließen sie, gemeinsam die Bühnen der Welt zu erobern. Erste Erfolge stellen sich ein. Doch hat ihre Liebe in dem harten Konkurrenzgeschäft des Showbusiness eine Chance?
Am Mittwoch, dem 4. April 2018, zeigen wir um 19 Uhr in den Räumen des ASB in der M.-Gorki-Str. 26, den Film "Der Wind und der Wein" (Frankreich 2017).
Spätsommer im Burgund. Die Weinernte steht bevor, als Jean nach vielen Jahren zurückkehrt. Sein Vater liegt im Sterben. Seinetwegen verließ Jean einst die Familie und reiste durch die Welt, während seine Geschwister Juliette und Jeremie mit dem Vater das Weingut bewirtschafteten. Doch seine Heimkehr zeigt, es gibt Wunden, die auch in all den Jahren nicht verheilt sind. Die drei Geschwister müssen entscheiden, ob sie das Familienunternehmen fortführen oder eigene Wege gehen wollen ...
Immer am 2. Montag im Monat findet der Handarbeitskurs des Fördervereins statt.
Beginn ist um 16 Uhr in den Räumen des Sozial-Diakonischen Zentrums in der H.-Fallada-Str. 10.
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Unser Verein

Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern und einem Beisitzer.

unser Vorstand

vordere Reihe: Marianne Lösch, Vorsitzende
Marlies Wegner, Schriftführerin
Reinhard Wegner, Kassenwart
Pfarrer i. R. Winrich Jax, stellvertretender Vorsitzender
im Hintergrund: Doreen Zellin, Mitglied des Vorstandes
Monika Brandt, Beisitzer

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Viele Menschen konnte unser Angebot überzeugen, so dass der Verein über einen Zeitraum von inzwischen mehr als 15 Jahren eine annähernd gleichbleibende Anzahl von etwa 60 Mitgliedern hat.
Seinem Namen und seiner Satzung gemäß fördert der Verein die sozial-diakonische Arbeit in Knieper West und in der Kirchengemeinde St. Nikolai und setzt sich besonders für generationsübergreifende Projekte ein.

Der Verein ist bemüht, dafür seine Kräfte und die der evangelischen Kirchengemeinde, kommunaler Einrichtungen und einzelner Bürger von Knieper West zu bündeln. So wurde 2004 die Seniorenwohnanlage „To Hus“ feierlich eingeweiht.
Dieses gemeinsame Projekt für Betreutes Wohnen in Knieper West konnte durch die damalige Kirchengemeinde Knieper West, das Sozial-Diakonische Zentrum und den Förderverein ermöglicht und realisiert werden.

Zu den wichtigen Aktivitäten des Fördervereins zählen die sehr beliebten Kinoveranstaltungen „Film in Knieper West“. Jeweils am 1. Mittwoch des Monats werden ausgewählte Filme mit einer kurzen Einführung in entspannter Atmosphäre im Gebäude des Arbeiter-Samariter-Bundes, Maxim-Gorki-Str. 26a gezeigt. Zusätzlich zu den regelmäßigen monatlichen Kinoabenden begeistern die Mitglieder dieses Filmprojektes ihre Gäste in jedem Sommer mit einem jährlichen Thementag als „KINO NONSTOP“. An einem Samstagnachmittag werden drei Filme gezeigt, und zwischen den Vorführungen wird in gemütlicher Runde Kaffee getrunken und am kulinarisch sehenswerten Abendbuffet geschlemmt. Auch der alljährliche Kinogeburtstag im März wird gebührend gefeiert. Neben einem extra ausgewählten Film wird zu einem Themen-Buffet in passend gestalteter Umgebung eingeladen. Dabei können auch die Besucher ihrer Phantasie freien Lauf lassen und sich passend kleiden.
Zweimal im Jahr finden Mitgliederversammlungen an wechselnden interessanten Orten statt und geben den Mitgliedern einen Überblick zur Vereinsarbeit. Gut angenommen werden auch die organisierten Besuche in Stralsunder Museen, Einrichtungen oder kleinere Ausflüge in die Umgebung.

Einmal monatlich gestalten die Mitglieder des Fördervereins Gesprächsabende, ebenfalls im SDZ, wobei aktuelle Themen aus aller Welt, interessante Bücher oder Personen den Teilnehmern näher gebracht werden.
Ebenfalls einmal im Monat treffen sich Handarbeits-Interessierte um zusammen zu stricken, zu häkeln und Ideen auszutauschen. Diese Veranstaltung findet in den Räumen des Sozial-Diakonischen Zentrum in der H.-Fallada-Straße statt.

>> Vereinssatzung
>> Aufnahmeantrag

Kontakt und Impressum
Förderverein "Gemeinsam in Knieper West" e.V. - Vereinsregister: VR 447, Amtsgericht Stralsund
Hans-Fallada-Straße 10
18435 Stralsund

Gemeinsam-in-Knieper-West-Verein@gmx.de

Spendenkonto: Sparkasse Vorpommern
IBAN: DE15 1505 0500 0100 0663 64
SWIFT BIC: NOLADE21GRW

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Links
>> Evangelische Kirchengemeinde St. Nikolai zu Stralsund
>> Sozial-Diakonisches Zentrum Stralsund
>> Hansestadt Stralsund

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